AUS DER PONGAUER BEZIRKSZEITUNG | FEBER 2006

Pongauer Haus bei Olympia
Seit Samstag werden Gäste im Pongauer Haus empfangen


Passend zum Beginn der Olympischen Winterspiele wurde der Altenmarkter Architekt DI Thomas Lechner jetzt auf der Internet-Plattform www.salzburg.at zum "Salzburger der Woche" gewählt.
Lechner hat das "Österreich Haus", das traditionell bei den Winterspielen als beliebter Treffpunkt für Sportler und Funktionäre aus allen Ländern dient, entworfen. Nicht zufällig hatte das Büro LParchitektur ZT GmbH heuer den Auftrag vom Österreichischen Komitee erhalten, denn schließlich bewirbt sich Salzburg um die Winterspiele 2014. "Das Ziel war, über das Haus die Gastfreundschaft und Tradition Österreichs zu vermitteln", erklärt Lechner, "und zwar mit einer zeitgemäßen Architektur ohne anonyme Verschachtelung".

Vorfertigung erfolten in Pongau

Zwei weitere Vorgaben wurden ebenso erfüllt: die Verwendung des Baustoffes Holz und die modulare Vorfertigung. Die Gebäudeteile wurden von vier Pongauer Zimmereien (Firma Schmidl aus Bischofshofen, Zimmerei Lottermoser aus Pfarrwerfen, Pongauer Jägerzaun aus Altenmarkt und Burgschwaiger aus Schwarzach) vorgefertigt und anschließend nach Italien transportiert. "Dort wurden die Teile innerhalb von nur vier Tagen aufgebaut, die zeitlichen Vorgaben waren eng. Diser hohe Grad an Vorfertigung
ist einzigartig", sagt Lechner.

Nach den Olympischen Spielen in Italien wird das "Österreich Haus" zurück in den Pongau auf das Gelände der Skisprung-Schanze in Bischofshofen übersiedeln. Tourismusverband Bischofshofen kaufte das Gebäude, das eine Nutzfläche von etwas 300 Quadratmetern aufweist. Später soll darin ein Skisprung-Museum zu Ehren der österreichischen Skisprung-Legende Joseph "Buwi" Bradl Platz finden.

<<< zurück zur Auswahl



 
     design: ideenwerkstatt tintifax